SSV Boppard 1920 e.V.

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Samstag, 18.08.2018,
17:30
Uhr
Herren: SSV Boppard - SV Masburg
Dienstag, 21.08.2018,
20:00
Uhr
Herren II: SSV Boppard II - TuS Rheinböllen II
Mittwoch, 22.08.2018,
19:30
Uhr
Herren: SSV Boppard - SG Hunsrückhöhe (Pokal)
Freitag, 24.08.2018,
20:00
Uhr
Herren II: TuS Ellern - SSV Boppard II
Sonntag, 26.08.2018,
14:30
Uhr
Herren: SSV Boppard - SG Sargenroth

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Mini WM 2018


06.06.2018 – Bopparder Fußballturnier soll Leben retten

SSV Boppard organisiert Super-Sport-Tage für Freizeitkicker, 15. bis 18. Juni – Hilfsaktion für Leukämie- und Tumorkranke mit Stefan-Morsch-Stiftung

Gleich vier Fußballturniere für Freizeitkicker aus der Umgebung plant der SSV Boppard mit dem Friedel-Weinand-Cup für Freitag, 15. Juni, bis Montag, 18. Juni. Ob Alte Herren, Spaßmannschaften, E-, F-Jugend oder Betriebsmannschaften. Der Spaß am Sport steht an vier Tagen im Mittelpunkt im BOMAG-Stadion, in der Buchenauer Straße, in Boppard-Buchenau. Doch die Fußballer möchten noch mehr tun: Seit Wochen rufen wir zu Spenden zugunsten der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke auf. Am Samstag, den 16 Juni von 12 bis 19 Uhr und Sonntag, 17. Juni, von 9.30 bis 19.30 Uhr können sich gesunde Erwachsene bis 40 kostenlos im Stadion als mögliche Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung typisieren lassen.


Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung aus Birkenfeld sind derzeit 32 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Marcus Müller aus dem Orgateam der Sport-Tage des SSV Boppard hat den Aufruf initiiert. Vor rund einem Jahr hat seine Frau den Kampf gegen Leukämie verloren: „Jeder Leukämiepatient sollte, wie meine Frau, die Chance auf eine Stammzelltransplantation, auf Leben, bekommen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass Patienten geholfen werden kann."


Auch mit den Spendengeldern werden Leben gerettet: Bei jeder Typisierung entstehen Registrierungskosten von rund 40 Euro, die mit Hilfe von Spenden finanziert werden. „Schon viele Vereine, Firmen und Privatpersonen haben gespendet oder ihre Unterstützung angekündigt. Schon jetzt ein großes Dankeschön dafür", freut sich Müller.


Die Typisierung am Infostand der Birkenfelder Stammzellspenderdatei dauert wenige Minuten: Man füllt einen Gesundheitsfragebogen aus, unterschreibt eine Einverständniserklärung und gibt eine Speichelprobe ab. Diese Probe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Das bedeutet: Die HLA-Werte, das Alter und Geschlecht sowie weitere transplantationsrelevante Werte werden anonym hinterlegt. Gemeinsam mit der Spendernummer werden diese an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt, um für weltweite Suchanfragen von Patienten zur Verfügung zu stehen.


Die Fußballer hoffen, dass viele Sport-Freunde ins Bopparder Stadion kommen, gute Spiele sehen, sich kräftig am Grillstand und Kuchenbüffet versorgen, Public-Viewing der WM-Spiele anschauen und sich typisieren lassen: „Vielleicht können wir so helfen, dass an Leukämie erkrankte Menschen eine Chance auf Leben bekommen." Mehr Info unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder bei Facebook.


Fußballerisch stehen folgende Programmpunkte auf dem Turnierplan:

Freitag, 15. Juni, ab 18 Uhr, Alte-Herren Turnier
Samstag, 16. Juni, ab 13 Uhr, Friedel-Weinand-Cup
Sonntag, 17. Juni, Rewe-Cup, ab 10 Uhr, F-Jugend Turnier, ab 13 Uhr, E-Jugend Turnier
Montag, 18. Juni, ab 18 Uhr, Betriebsmannschaften Turnier

 

 

Hintergrund: Stefan-Morsch-Stiftung


Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld ist die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv "Hoffen – Helfen – Heilen" bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke – in jeder Frage. 11.000 Mal pro Jahr wird allein in Deutschland die Diagnose Leukämie gestellt. Mal ist es ein berühmter Sportler oder Politiker, mal die Frau eines Kollegen oder der Sohn eines Vereinskameraden – es könnte aber auch das eigene Kind, die Frau oder einen selbst treffen.


Hilfe ist oft nur möglich, wenn es Menschen gibt, die sich freiwillig als Stammzellspender und damit als potenzieller Lebensretter für Patienten zur Verfügung stellen. Deshalb wirbt die Stefan-Morsch-Stiftung dafür, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, für einen Patienten einen passenden Stammzellspender zu finden. Nur dann hat die Übertragung von Stammzellen den gewünschten Erfolg bei Krankheiten, für die es ansonsten keine vergleichbaren Möglichkeiten der Heilung oder des Überlebens gibt. So vermittelt die gemeinnützige Stiftung täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der Spenderdatei als Lebensretter für Patienten weltweit.


Die Stiftung ist Teil eines Netzwerkes, das Menschen über alle Grenzen hinweg das Leben rettet. So ist die Stefan-Morsch-Stiftung an das Zentrale Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland (ZKRD) angeschlossen, in dem alle für die Suche nach einem passenden Spender relevanten Daten aus ganz Deutschland zusammenlaufen und damit weltweit zur Verfügung stehen. Aufgrund der internationalen Zusammenarbeit kann es sein, dass ein deutscher Patient Stammzellen aus Kanada erhält oder ein Stammzellspender in Deutschland für einen Erkrankten in Griechenland gefunden wird.


Die Stefan-Morsch-Stiftung hat sich des Weiteren zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Sie hilft bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, berät aber auch Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.

Logo Stefan Morsch Stiftung